Sport im Winter? Nur mit der richtigen Kleidung

 
Veröffentlicht am 20. Februar 2014 von admin 0
 
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Nicht zuletzt durch die olympischen Winterspiele im russischen Sotschi boomt Sport im Winter. Insbesondere beim Joggen oder anderen Outdoor-Sportarten ist die richtige Kleidung enorm wichtig. Dabei gilt es nicht einfach nur, warme Sachen anzuziehen. Sportkleidung muss bei kalten Temperaturen weit mehr erfüllen.

Ohne das richtige Schuhwerk kann Joggen oder der Wanderausflug sehr unangenehm werden

Um in jeder Jahreszeit unbeschwert Joggen zu können, darf der richtige Laufschuh nicht fehlen. Im Winter ist es oft nass oder es liegt Schnee, so dass die Laufschuhe wasserabweisend sein sollten. Hierfür eignet sich beispielsweise ein Schuh mit einer Membran, welcher eine härtere Sohle und ein härteres Obermaterial besitzt. So ist es gut möglich, dass die Größe des Schuhs eine halbe Nummer größer ausfällt als beim herkömmlichen Schuh.

Für Outdoor-Fans wie zum Beispiel Wanderer empfiehlt sich der Besuch eines Fachmanns. Wichtig ist neben dem richtigen Profil und der Wasserfestigkeit auch die genaue Passform. Der Fuß sollte im Schuh festen Halt haben, aber gleichzeitig nicht drücken. Wichtig ist, den Schuh einige Zeit einzulaufen und mit kurzen Wanderungen zu beginnen.

Funktionshemd, Jogginghose und Co. – das Zwiebelprinzip hat sich bewehrt

Da es beim Joggen wichtig ist, dass der Schweiß von innen nach außen abtransportiert werden kann, sollte beim Joggen nur atmungsaktive Kleidung getragen werden. Funktionskleidung aus Kunstfaser-Materialien ist hierfür ideal.

Gerade im Winter sollte auf Funktionsunterwäsche zurückgegriffen werden – sie hält warm und ist atmungsaktiv. Um dem atmungsaktiven Effekt gerecht zu werden, sollte die Funktionskleidung direkt auf der Haut getragen werden.  Dabei ist es wichtig, dass keine Falten entstehen, da sonst die Funktionsweise beeinträchtigt wird.

Gerade wenn es sehr kalt ist, ist das Zwiebelprinzip anzuwenden, indem viele dünne atmungsaktive Kleidungsstücke übereinander angezogen werden. Baumwolle eignet sich nicht zum Joggen, da es die Nässe des Schweißes speichert und so den Körper schnell auskühlt. Das Zwiebelprinzip gilt auch bei Outdoorbekleidung.

Empfehlenswert ist auch hier Funktionskleidung, die atmungsaktiv ist. Gerade bei  langen Wanderungen sollte der Schweiß von der Kleidung schnell weitergeleitet werden und im Winter ausreichend wärmen. Über der atmungsaktiven Unterwäsche sind Wanderhemden, Shirts aus Kunstfaser oder dünne Fleecejacken zu empfehlen. Auch bei dieser Schicht ist zu beachten, dass die Kleidung nicht komplett winddicht ist. Bei den Funktionshosen sollte darauf geachtet werden, dass diese strapazierfähig sind.

Für den Sport atmungsaktive Jacken wählen

Zum Joggen im Winter sollte man sich für die richtige Jacke entscheiden, da der Oberkörper schneller auskühlt als die Beine. Bei der Wahl der richtigen Laufjacke ist zu beachten, dass sie Nässe, Kälte und Wind abhält, gleichzeitig Schweiß nach außen abtransportiert, um einen unangenehmen Wärmestau unter der Jacke zu vermeiden.

Im Outdoorbereich erfüllen Outdoor-Jacken wichtige Funktionen und halten nicht nur warm. Auch hier ist es wichtig, dass sie atmungsaktiv sind. Sie müssen jedem Wetter standhalten, egal ob Sturm, Schnee oder extreme Kälte.

Beim Kauf einer Jacke ist es wichtig, die Qualität der Nähte, des Materials und die Wasserdichte zu prüfen. Über die Einheit der Wassersäule lässt sich ablesen, wie dicht eine Jacke ist. Laut DIN-Norm gilt als wasserdicht ein Wert von 1300 mm Wassersäule.

Für Wanderprofis empfiehlt sich aber ein Wert von 4000 mm Wassersäule. Weitere Tipps rund um Outdoor-Jacken gibt es auch auf www.comprano.de.

Im Winter nicht auf Handschuhe und Mütze verzichten

Beim Laufen wird es auch im Winter oft warm, so dass es schwer fällt, die richtige Bekleidung zu finden. Zu beachten ist aber, dass zum einen der Körper Wärme produziert, sie aber auch wieder an Kopf und Hände abgibt. Dementsprechend sollte nicht auf Mütze und Handschuhe verzichtet werden.

Im Normalfall reichen dünne Laufhandschuhe im Winter aus. Sie sollten aus Funktionsmaterialien bestehen, die Schweiß abweisen und so die Haut trocken halten. Fingerhandschuhe bieten dabei mehr Bewegungsfreiheit und sind meist nicht so sehr gefüttert wie Fäustlinge.

Dasselbe gilt auch für Mützen: Mützen aus Funktionsstoff sind durch ihre Atmungsaktivität besser geeignet als Wollmützen, die den Schweiß aufsaugen und so den Kopf auskühlen.

Fazit: Die wichtigsten Tipps auf einen Blick

Mit der richtigen Kleidung ist Sport im Winter kein Problem. Auf Folgendes sollte zusammenfassend geachtet werden:

  • Wasserfestes Schuhwerk
  • Auf die optimale Passform der Schuhe achten und einige Stunden einlaufen
  • Atmungsaktive Funktionskleidung nutzen, die warm hält
  • Das Zwiebelprinzip nutzen und dünne Funktionskleidung in mehreren Schichten anziehen
  • Auf Qualität des Materials sowie Nähte achten
  • Bei Kälte nicht auf Mützen und Handschuhe aus Funktionsstoffen verzichten
 

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