Tablet-Kaufberatung: Worauf ihr beim Tablet-Kauf achten solltet

 
Veröffentlicht am 17. Februar 2012 von Kolja 1
 
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Seit Apple im Jahr 2010 das erste iPad vorstellte, erfuhren Tablet Computer einen wahren Boom. Bis heute dominiert Apple den Markt deutlich, doch die Konkurrenz schläft nicht. Alle namhaften Hersteller von elektronischen Unterhaltungsgeräten stellten im Laufe der Zeit eigene Geräte vor. Die unterschiedlichen Tablets unterscheiden sich teils stark voneinander, neben verschiedener Hardware ist vor allem das eingesetzte Betriebssystem von Bedeutung. Für den Kunden ergeben sich aus dem starken Konkurrenzkampf nur Vorteile. Für jeden Anspruch gibt es ein geeignetes Tablet zu vernünftigen Preisen.

Für wen eignet sich ein Tablet?

Böse Zungen bezeichnen Tablets gerne als überflüssig, manch einer spricht auch von überdimensionierten Smartphones. Zwar steckt in solchen Behauptungen ein Funken Wahrheit, überflüssig sind die Geräte aber keinesfalls. Tablets eignen sich für viele Einsatzgebiete, beispielsweise zum bequemen Surfen von der Couch aus. Ob ein Tablet tatsächlich benötigt wird, hängt deshalb in erster Linie von den persönlichen Ansprüchen ab. Aber natürlich braucht nicht jeder ein Tablet. Für viele ist es auch einfach nur ein unterhaltsames Spielzeug. Dazu passend werden die Geräte auch mit immer neuen Spielen versorgt. Letztlich muss also jeder für sich entscheiden, ob er sich einen Tablet Computer zulegen möchte.

Hauptaugenmerk von Tablet Computern: Das Display

Vergleicht man Tablet Computer miteinander, so sticht zuerst die Größe des Displays ins Auge. Normalerweise verfügen Tablets über ein 7 Zoll großes Display, was der doppelten Größe eines iPhone Displays entspricht. Es existieren aber auch ein paar Ausreißer in beide Richtungen. Bis zu 10 Zoll können die Displays in der Diagonale messen. Das kleinste Tablet kommt von Sony und misst gerade mal 5 Zoll. Der Trick an dem Sony Tablet P ist aber, dass das Gerät ausklappbar ist. Im ausgeklappten Zustand stehen dem Nutzer dann jeweils zwei 5 Zoll Displays zur Verfügung und somit also wieder jede Menge Bildschirmfläche.
Die meisten Nutzer sind mit 7 Zoll Displays völlig zufrieden. Wer jedoch vor allem Anwendungen nutzen möchte, bei denen das Tablet nicht direkt in der Hand gehalten wird, kann von größeren Displays profitieren. Soll das Gerät hingegen öfter mit auf Reisen genommen werden, ist eventuell ein kleineres Display für eine gesteigerte Mobilität sinnvoll.

Neben der Größe sollte auch auf die verwendete Technik des Displays geachtet werden. Nahezu alle Geräte setzen dabei auf die bewährte LCD Technik. Unterschiede finden sich aber vor allem bei der Auflösung und dem verwendeten Touchscreen. Vor allem günstige Geräte verwenden oft noch resistive Touchscreens. Der Bildschirm reagiert also auf Druck, meist wird dazu ein Stift verwendet. Im Alltagsgebrauch sind solche Geräte wenig komfortabel, weshalb kapazitive Touchscreens in jedem Fall vorzuziehen sind. Hier ist kein Druck notwendig, um Eingaben zu tätigen. Stattdessen kommt ein elektrisches Feld zum Einsatz. Der Nachteil hierbei ist, dass die Geräte sich nicht mit gewöhnlichen Stiften bedienen lassen und auch mit Handschuhen reagieren die Displays nicht. Für wen solche Eingabemethoden wichtig sind, für den gibt es aber spezielles Zubehör, das eine solche Bedienung ermöglicht.
Bei der Auflösung gilt die einfache Faustregel: je größer desto besser. Durch eine höhere Auflösung vergrößert sich auch die Pixeldichte, was in einem natürlicheren Bild resultiert. Besonders Schrift lässt sich mit hoher Auflösung sehr viel angenehmer lesen. Die Apple Geräte setzen dabei auf die vom iPhone gewohnte Pixeldichte von 326 PPI. Doch schon ab 220 PPI ist das Ablesen von Texten und Webseiten hervorragend möglich.

Die Hardware

Auch bei der reinen Hardwareleistung gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Tablets. Die besten Modelle verfügen heute über Dualcore-Prozessoren und bis zu 1 GB Arbeitsspeicher. Damit stellen sie genügend Leistung bereit, um alle Anwendungen flott wiederzugeben. Aber nicht für jeden ergibt es Sinn, unbedingt das beste und teuerste Modell zu kaufen. Wer nur ein wenig surfen möchte und gelegentlich mal etwas Textverarbeitung mit dem Gerät betreibt, für den reicht auch ein günstiges Modell völlig aus. Eine hohe Leistungsfähigkeit zahlt sich hingegen vor allem bei Spielen und anderen grafisch aufwendigen Anwendungen aus. Bei einer Neuanschaffung sollte ein Tablet heutzutage aber zumindest über einen 1-GHz-Prozessor verfügen, um auch für die Zukunft in gewissem Maße gerüstet zu sein.
Soll externe Hardware an das Tablet angeschlossen werden, muss vor dem Kauf auch unbedingt auf verfügbare Schnittstellen geachtet werden. In der Regel sind die Geräte nur mit wenigen oder gar keinen zusätzlichen Schnittstellen ausgerüstet. Im Optimalfall befindet sich aber zumindest ein USB-Anschluss an dem Gerät, an den bei Bedarf per Adapter zusätzlich USB-Slots angeschlossen werden können. Hersteller eigene Anschlüsse sind hingegen mit Vorsicht zu genießen. Zwar unterstützen sie oft per Adapter viele Geräte, geht jedoch das mitgelieferte Kabel in die Brüche, muss teurer Ersatz gekauft werden, da handelsübliche USB-Kabel nicht funktionieren. Ein normaler USB-Anschluss ist in jedem Fall die beste Option.

Betriebssysteme

Als Betriebssystem kommt bei den meisten Tablets Android zum Einsatz. Nur wenige Geräte setzen auf Windows oder Linux, solche Geräte sind aber vor allem interessant, wenn Software von einem normalen Rechner genutzt werden soll. Unter diesen mächtigen Betriebssystemen leidet aber auch die Leistung, weshalb hier eine sehr starke Hardware empfehlenswert ist.
Android ist sparsamer und kommt auch mit weniger potenter Hardware zurecht. Apple setzt bei seinen iPads auf sein eigenes Betriebssystem iOS, das von den iPhones bekannt ist und vor allem durch die einfache Benutzerführung überzeugt.
Sowohl für Android als auch für iOS existieren aber mehr Programme, als ein einziger Mensch jemals nutzen könnte. Für nahezu jeden Einsatzzweck findet sich etwas in den Stores der Anbieter, weshalb die Wahl des Betriebssystems in erster Linie von den persönlichen Vorlieben abhängt. Wirklich eklatante Nachteile hat keines der beiden Systeme.

3G oder Wifi?

Ein Tablet soll natürlich mit dem Internet verbunden werden. Zu diesem Zweck verfügen alle Geräte über eine Wifi-Schnittstelle, womit sie schnell mit dem heimischen Router oder einem Hotspot verbunden werden können. Es gibt aber auch Geräte, die das Mobilfunknetz unterstützen. Wirklich sinnvoll ist das aber nur, wenn das Gerät unterwegs genutzt wird und wirklich überall das Internet verfügbar sein soll. Für die meisten Nutzer ist WLan völlig ausreichend, auch unterwegs finden sich vor allem in dicht besiedelten Gebieten immer wieder Hotspots, sodass auch unterwegs auf das Internet zugegriffen werden kann. Nur eben nicht überall.

Fazit

Moderne Tablets begeistern durch ihre Vielseitigkeit, beim Kauf ist aber vor allem auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Es existiert kein Modell, das ultimativ als das Beste bezeichnet werden kann. Allerdings sollte bei Billigangeboten aus dem Discounter Vorsicht an den Tag gelegt werden. Oft wird hier an vielen Ecken gespart. Selbst wenn die Hardware Daten gut aussehen, kann die Verarbeitung meist nicht überzeugen. Die Geräte können so schnell zum Garantiefall werden. Markengeräte von Sony, Apple oder Samsung sind in jedem Fall die erste Wahl.

 

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Kommentare:

  1. Joarco sagt

    Es war für mich eine nützliche allgemeine Information! Danke schön!