Das Handy – die Geldbörse der Zukunft? Mobile Bezahlsysteme im Überblick

 
Veröffentlicht am 21. Januar 2013 von admin 0
 
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Seit mehreren Jahren prophezeit die Mobilfunk-Branche den großen Erfolg der Mobiltelefone bzw. der Smartphones als hochfunktionelle, praktische und flexible Zahlungsmittel. Jedoch bleiben bis dato diese Aussichten immer noch realitätsfern. Die mobile Bezahlrevolution lässt auf sich warten.

Aktuell läuft die Verwandlung der Handys in moderne Geldbörsen in andere Richtung, wobei nicht die mobilen Bezahlsysteme für Verbraucher perfektioniert und vermehrt eingesetzt werden, sondern eher Einsteck-Module verbreitet auf den Markt kommen, um die Nutzung von Tablets und Smartphones als mobile Kassenterminale zu ermöglichen. Die Einsteck-Module richten sich an kleine und mittelständische Unternehmen und der Verbraucher muss weiterhin mit der gut bewährten Bankkarte bezahlen.

Anbieter mobiler Bezahlsysteme

Payleven
Seit dem Jahr 2012 sind auf dem jungen deutschen Markt mehrere Anbieter mobiler Bezahlsysteme präsent. Zu den größten und erfolgsversprechenden Firmen gehört das Unternehmen Payleven. Die payleven App steht im Goople Play Store (Android) sowie auch im App Store (iOS) kostenlos zur Verfügung und kann schnell, unkompliziert und benutzerfreundlich heruntergeladen werden.

Die Nutzung der App erfordert einen kurzen Registrierungsvorgang, der sowohl über das Handy als auch über einen Rechner erfolgen kann. Bei der Eröffnung von Bankkonten benötigt das System eine Identifizierung der Person bzw. der Gesellschaft, die je nach Gewerbeform persönlich, durch das Post-Ident-Verfahren oder durch Handelsregisterauszug und Ausweiskopien zu bestätigen ist.

Um den Vorgang abzuschließen und payleven auf dem Smartphone oder mit dem Tablet-Computer nutzen zu können, wird noch der separat versendete Leser benötigt. Nachdem der Leser angeliefert und installiert ist, können mobile Zahlungen getätigt werden.
www.payleven.de

iZettle
Seit 2012 ist auch der schwedische Anbieter iZettle auf dem deutschen Markt präsent, der mit Sicherheit und einfacher Preisstruktur wirbt. iZettle arbeitet ebenfalls mit einer App sowie mit einem kompakten Kartenleser. Noch bei dem Start dieser Dienstleistung in Deutschland standen gleich 25 000 Lesegeräte kostenlos zur Verfügung.
www.izettle.com/de

Streetpay
Streetpay stellt ein weiteres Unternehmen für mobile Bezahlsysteme dar und ist zudem einer der ersten mobilen Payment Anbieter in Deutschland. Streetpay wird als Äquivalent zum amerikanischen Erfolgsdienstleiter Square bezeichnet. Square ist in den USA bereits weit verbreitet und das Unternehmen wird mittlerweile mit mehr als drei Milliarden Dollar bewertet.
www.streetpay.com/

Bei Streetpay funktioniert die Zahlung ebenfalls mittels Handyaufsatz (Lesegerät) und einer Softwareanwendung. Die Zahlungen bei den mobilen Bezahlsystemen sind vorerst auf die Anwendung von Kreditkarten begrenzt. Bald sollten jedoch auch Karten mit Chip für mobiles Zahlen eingesetzt werden können.

SumUp
Zu den weniger bekannten Anbietern gehört auch noch SumUp. SumUp arbeitet ebenfalls mit Kartenleser und einer App, die kostenlos bereit gestellt werden. Das Unternehmen arbeitet in Deutschland sehr eng mit Taxi.de zusammen und soll die Bezahlung für Taxidienstleistungen revolutionieren.
www.sumup.de

Kosten für mobile Zahlungen

Vermutlich wird die Etablierung der Anbieter mobiler Bezahlsysteme auf dem Prinzip der Verdrängung und der Wettbewerbsfähigkeit erfolgen. Momentan verlangen alle Anbieter eine feste Transaktionsgebühr sowie auch eine prozentuale Gebühr für den bezahlten Betrag. Die Gebühr pro Transaktion liegt mittlerweile bei 2,75 Prozent des bezahlten Betrags, wobei Streetpay nur 1,90 Prozent der bezahlten Summe verlangt.

Der Entwicklungsweg der mobilen Bezahlsysteme ist immer noch nicht klar zu definieren. Experten vermuten, dass diese Zahlvariante in Deutschland nicht so erfolgreich sein wird wie in den USA, da die meisten Deutschen die reguläre Debitkarte der Kreditkarte vorziehen und daher diesen Service vorerst nicht nutzen können. Zudem sollen sich viele Deutsche reserviert zeigen und die Sicherheit der mobilen Zahlsysteme in Frage stellen.

 

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