„AmazonFresh“ – frische Lebensmittel bei Amazon

 
Veröffentlicht am 20. Juni 2013 von iris 3
 
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Bereits seit über drei Jahren verkauft der Onlineshopping-Gigant Amazon Lebensmittel und Getränke. Die Palette reicht von Fischkonserven, über Trockenfleisch bis hin zu Weinen. In Zukunft möchte der Konzern sein Angebot um frische Lebensmittel erweitern.

Verderbliche Waren, wie Salat, Fleisch oder Obst, sollen dann einfach und schnell online zu bestellen sein. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters befindet sich Amazon derzeit in der Testphase für seinen neuen Dienst „AmazonFresh“. Basis für die Erprobung war bis jetzt Seattle im US-Bundestaat Washington. Nun sind die Bewohner der US-amerikanischen Großstadt Los Angeles gefolgt vom Ballungsraum San Francisco die Nächsten, die „AmazonFresh“  testweise in Anspruch nehmen können.

Der fachgerechte Transport von Lebensmitteln ist die größte Herausforderung

Um den Anforderungen an den Handel mit frischen Lebensmitteln gerecht zu werden, erweitert Amazon seine Lagerhallen derzeit um die benötigten Kühlhäuser. Problematisch ist für den weltweit größten Onlinehändler jedoch der Versand. Die gängigen Kurierdienste von denen der Konzern während der letzten 18 Jahre seines Bestehens Gebrauch machte, sind für den fachgerechten Transport von frischen Lebensmitteln nicht ausgelegt. Um den logistischen Anforderungen gerecht zu werden, baut Amazon nun eine eigene Armada mit entsprechenden LKWs auf.

Die Idee frische Lebensmittel im Internet zu verkaufen ist nicht neu, denn Online-Supermärkte gibt es bereits. Doch die Gewinne, die hier erzielt werden können, sind aufgrund der hohen Versandkosten für die Händler eher gering. Amazon könnte hier punkten, denn wenn die frischen Lebensmittel beispielsweise gleich zusammen mit dem passenden Kochbuch versendet werden, fällt dabei mehr für den Händler ab. Weitere kritische Punkte beim Versand von frischen Lebensmitteln sind vor allem die begrenzte Haltbarkeit und die hohe Beschädigungsrate.

Bürger der USA geben jährlich rund 500 Milliarden Dollar für Lebensmittel aus

Ein Grund warum Amazon trotzdem und gerade jetzt den Handel von frischen Lebensmitteln anstrebt, könnte in einer bevorstehenden Gesetzesänderung in den USA begründet sein. Bisher zahlen die amerikanischen Amazon-Kunden keine Umsatzsteuer, dies ermöglichte dem größten Online-Einzelhändler der Welt seine Konkurrenz preislich immer zu unterbieten. Nun will die US-Regierung diese Regelung auflösen. Zudem geben die Bürger der USA jährlich rund 500 Milliarden Dollar für Lebensmittel aus. Ein enormes Potential, das auch Amazon sich nicht entgehen lassen will. Und so wird der als Onlinebuchhandel gestartete Konzern vielleicht bald schon knackige Trauben und süße Erdbeeren zum guten Buch liefern.

 

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Kommentare:

  1. Gast sagt

    Quiet Sarcasm Shy Lashes

     
  2. rabbit sagt

    noch ein Feld, wo Amazon den Einzelhandel kaputt macht, unser großer örtlicher Buchhändler macht gerade zu und Thalia geht auch schon am Stock…

     
  3. Der Einzelhandel wird abgeschafft.... sagt

    weil wir zu faul sind selber einzukaufen…fatale Entscheidung, wieder ein Schritt mehr unser Land und Löhne kaputt zu machen, macht mal alle mit…ihr werdet sehen was ihr davon habt. Nur dumme Menschen werden das machen. Ich sehe jetzt schon den Amazon Wagen bei meinen Nachbarn regelmäßig stehen, die sind so fett das sie kaum noch laufen können, bekommen seit Jahren Harz4, ich denke mal das ist die Zielgruppe. Dummheit = Made in USA….machen wir es nach? es liegt an uns!!!!